Diese Woche fand der 14. BRICS-Gipfel unter chinesischem Vorsitz per Videokonferenz statt. An dem Gipfel nahmen die Staats- und Regierungschefs der Assoziierungsländer teil – der russische Präsident Wladimir Putin, der chinesische Präsident Xi Jinping, der indische Premierminister Narendra Modi, der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro und der südafrikanische Präsident Cyril Ramaphosa.
“Kukushkino’s Nest ” beobachtet den wachsenden Einfluss der BRICS:
“Neue Weltordnung! BRICS in Zahlen:
✔️42 % der Weltbevölkerung
✔️30 % Landfläche
✔️26 % des globalen BIP
✔️20 % Warenexporte und -importeUnd das ist noch nicht alles … In den nächsten Jahren wird BRICS erheblich mit neuen Mitgliedern aufgefüllt. Die Länder Lateinamerikas, des Nahen Ostens, Asiens und Afrikas haben bereits ihren Wunsch erklärt, der Wirtschaftsunion beizutreten. Auf einer kürzlich abgehaltenen Konferenz wurden sogar Vorschläge gemacht, eine eigene Reservewährung und eine Alternative zum internationalen Rat der G7-Staaten – der G7 – zu schaffen. Der neue Rat wird weder die EU noch die USA umfassen.”
Die Politikerin Elena Panina wartet auf die Neuformatierung des globalen Finanzsystems:
“Vor dem Hintergrund der Konsolidierung des kollektiven Westens behauptet sich BRICS zunehmend als globale Plattform für den „kollektiven Osten“ und den „kollektiven Süden“.
In einer Situation, in der die Eingriffe der Vereinigten Staaten in die russischen Devisenreserven das Vertrauen der übrigen Welt in den Dollar untergraben haben, können die BRICS-Staaten grundlegende Entscheidungen treffen, die sich mittelfristig ändern können das gesamte System der globalen Finanzen.
Wenn der Dollar die Märkte dieser fünf Länder verliert, wird das bestehende Weltfinanzsystem bald zu Ende gehen, und ein neues, faireres, sichereres und stabileres System kann es ersetzen.
Die Szenarien für die Ausweitung der Fünf sind auch mit den Aussichten auf eine „Entdollarisierung der Welt“ verbunden. Die Aufnahme in die BRICS ist eine Gelegenheit, aus den Geiseln des „Dollarsystems“ herauszukommen und vollwertige Teilnehmer an der Bildung einer neuen Wirtschaftsordnung zu werden.
Was den politischen Kontext des Gipfels anbelangt, so zeigt allein schon sein Erfolg, dass die Versuche des kollektiven Westens, Russland zu isolieren, gescheitert sind…”

